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Tips zur gesunden Ernährung

Einleitung Essen und Trinken gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Aber über die bloße Befriedigung dieser Grundbedürfnisse hinaus haben sich die Menschen schon immer die Frage gestellt, welche Nahrungsmittel geeignet für eine gesunde und bekömmliche Ernährung und welche eher ungeeignet oder gar schädlich sind. Ernährung hat aber über die bloße Befriedigung von Hunger und Durst hinaus für das Leben der Menschen eine weitere, oft sogar tiefere Bedeutung.

In fast allen Kulturen war und ist die Nahrungsaufnahme eng mit religiösen und kultischen Riten verknüpft. Mit Freunden "gut essen zu gehen", einen guten Wein zu trinken oder sich auf ein Bier zu treffen, macht außerdem die wichtige soziale Komponente der Nahrungsaufnahme deutlich.

Was jeder weiß: Eine gesunde, ausgeglichene Ernährung ist sehr wichtig für Ihre Gesundheit und für die Erhaltung der Lebenskraft und Vitalität! Genau deshalb sollten Sie den Spass an richtiger Ernährung entdecken!

Zur Unterstützung Ihres großen Zieles, habe ich Ihnen im folgenden nochmals aufgeführt, was Ihnen seit Jahren bekannt ist, Sie doch vielleicht noch nicht in die Tat umgesetzt haben.

Doch: Ein steter Tropfen höhlt den Stein.

Das Problem In den hochentwickelten Industrieländern nehmen heute vor allem Krankheiten zu, die auf übermäßige hochkalorische, dabei aber qualitativ zunehmend schlechtere Ernährung zurückzuführen sind. Die Qualität von Lebensmitteln wird heute leider meist nur danach bemessen, wieviel Energie an Kalorien enthalten ist oder wie schnell und einfach sie zubereitet werden können. Wir essen zu viel, und wir essen zu viel Denaturiertes, Konserviertes, Süsses. Dazu kommt, daß in industriell gefertigter Nahrung zu viele Fremdstoffe und Umweltgifte enthalten sind.
Der Weg Einige einfache, allgemeine Tips für eine gesunde Ernährung

Die Nahrungsmittel setzen sich grundsätzlich zusammen aus den Energieträgern Kohlenhydrat, Fett und Eiweiss, sowie den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Wasser.

Kohlenhydrate Der Kohlenhydratanteil der Ernährung sollte ca. 55-65% der Nahrungsenergie ausmachen. Der Anteil an Fett muss besonders beachtet werden: er sollte idealerweise 25-30% der Nahrungsenergie betragen und sie sollten nicht mehr als 300mg Cholesterin pro Tag zu sich nehmen. Gehen Sie deshalb sparsam mit Fett um, achten Sie aber auf einen ausreichenden Gehalt der Nahrung an sog. "essentiellen" Fettsäuren, welche vor allem z.B. in Sonnenblumen-, Soja- und Maiskeimöl enthalten sind.
Eiweiße Eine Eiweißbilanzierung erscheint nicht so notwendig, da bei uns auf Grund des sehr hohen Gehalts in der Nahrung ein Mangel kaum zu befürchten ist. Die Eiweißzufuhr sollte ca. 10-15% der Nahrungsenergie betragen und sollte vorwiegend ueber Milchprodukte und Gemüse erfolgen.
Vitamine und Mineralien Eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr ist als eine wichtige Vorsorge-Maßnahme anzusehen. Häufig besteht Mineralstoff- oder Vitaminmangel, besonders bei erhöhtem Bedarf, z.B. unter Kontrazeptiva-einnahme, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Infektionskrankheiten, bei Stress, bei Alkohol- und Nikotinabusus. Dabei ist heute z.B. die antioxidative Wirkung von Vitamin E, C und A, sowie von Magnesium weitgehend anerkannt; sie können in höheren Konzentrationen gegen bestimmte Zivilisationskrankheiten schützen und mit ihnen kann z.B. eine Verzögerung des Alterungsprozesses, sowie ein positiver Einfluß auf Gefäßkrankheiten und Krebsentstehung erreicht werden. Vitaminmangel dagegen kann allgemein zu biochemischen, physiologischen und mentalen Ausfallserscheinungen führen. Bauen Sie zunächst evtl. vorhandenes Übergewicht durch eine langfristige Änderung des Ernährungsverhaltens ab.

Dazu müssen Sie lernen, selbständig mit dem Angebot an Lebensmitteln umzugehen. Sie benötigen viel guten Willen, Disziplin und Geduld, denn Sie werden auch bei konsequenter Reduzierung der Nährstoffzufuhr nach anfänglicher schnellerer Gewichtsabnahme (durch Wasserverlust) nur langsam weiter abnehmen! Eine Gewichtsnormalisierung allein führt schon zu einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes durch Verminderung von sog. "Risikofaktoren". Verteilen Sie die Nahrungsmenge auf ca. 5 Mahlzeiten; achten Sie darauf, daß die Ernährung kalorien- und fettarm ist und wenig raffinierten Zucker, Salz und Weißmehle Type 401 enthält. Sie sollte möglichst naturbelassen und schonend zubereitet sein mit hohem Anteil an Rohkost und frischer Nahrung, reich an Vitaminen und Mineralstoffen sowie an Ballaststoffen und sog. "komplexen" stärkehaltigen Kohlenhydraten, welche z.B. in Vollkornprodukten, Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchten enthalten sind.

Verzichten Sie soweit möglich auf "raffinierte" Zuckerprodukte, wie Schokolade, Coca Cola, usw.; meiden Sie weitgehend Fertigprodukte und Nahrungs-Konzentrate. Achten Sie auch darauf, daß die Lebensmittel, die Sie verzehren, möglichst schadstoff- und rückstandsarm erzeugt wurden und keine überflüssigen Zusatzstoffe enthalten. Essen Sie viel Obst, frisches grünes und gelbes Gemüse, Milchprodukte, wenig Fleisch, regelmäßig Fisch und nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich (1,5 -2 Liter/Tag). Idealerweise besteht diese Flüssigkeit aus Getränken wie Pu-Erh-Tee, Grünem Tee, der Sie unterstützt. Eine rohkostbetonte, fettreduzierte und ballaststoffreiche Ernährung, wie sie hier skizziert ist, hat nachweislich risikosenkende Effekte; wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer sog. "stoffwechselaktiven Kost".

Ihr Eß- Verhalten Wenn Sie Ihr Eßverhalten dahingehend auf Dauer ändern, werden Sie schlanker, leistungsfähiger und gesünder und Sie werden sich wohler und zufriedener fühlen. Dies unterstützen und verstärken die Tees der chinesischen Kultur. Mäßiger Umgang mit Alkohol und Nikotin, wenn möglich sogar Verzicht, sowie bewußter Gebrauch von Medikamenten (z.B. Schlafmittel) sollte selbstverständlich sein. Rauchen zum Beispiel ist eine freiwillige, schlechte Angewohnheit mit gefährlichen Auswirkungen, auch für Unbeteiligte! Die Nahrung sollte abwechslungsreich und vielfältig, dabei aber auch immer schmackhaft sein. Lassen Sie sich Zeit beim Essen, kauen Sie gut und "schmecken" Sie, was Sie zu sich nehmen.

"Erleben" Sie Ihr Essen, lassen Sie es nicht zur rationellen Nahrungsaufnahme in Form von Fertiggerichten oder in der Mikrowelle aufgewärmten Speisen verkommen. Das heutige Schönheitsideal "schlank ist attraktiv" sollte nicht dazu führen, dass Sie hungern und magersüchtig werden, was zu schweren psychischen und körperlichen Störungen führen kann. Übertreibungen in die eine oder andere Richtung sind unbedingt zu vermeiden.

Schadstoffe Einseitige Diäten und Abmagerungskuren, ideologische Richtungskämpfe sowie endlose Diskussionen über die Schadstoffe in der Nahrung sind schädlich und unsinnig. Auch ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle beim Essen machen krank, weshalb auch bei der Ernährung gilt, daß der Mittelweg der beste Weg ist!
Ernährung und
Bewegung
Ein idealer Kombinationspartner für gesunde Ernährung ist Gesundheitssport! Vergessen Sie aber bitte neben Ernährung und Bewegung auch nicht die anderen Bestandteile einer "Gesunden Lebensführung", die sich zum Teil gegenseitig ergänzen und beeinflussen: Entspannung und Streßverarbeitung, Umweltbewußtsein, positives Bewußtsein gegenüber Leben, Körper und Psyche

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